In unserem Erfahrungsbericht schildern wir, wie unser autistischer Sohn trotz positiver schulischer Entwicklung und sozialer Integration am Internat Alzen wenige Wochen nach Meldung von Mobbing und Gewaltübergriffen gegen ihn von der Schule verwiesen wurde.
Trotz dokumentierter Vorfälle, einer autismusspezifischen Stellungnahme und wiederholter Bitten um Schutzmaßnahmen hielt die Schule an ihrem starren Gesprächs- und Interventionskonzept fest. Die Konsequenz: Unser Sohn musste die Schule verlassen, während die beteiligten Schüler weiterhin dort blieben.
Unser Fazit: Besonders vulnerable Kinder brauchen differenzierte Schutzmaßnahmen. Ein starres Konzept darf nicht über dem Kindeswohl stehen. Eltern sollten ihre Dokumentation sorgfältig führen, Schutzmaßnahmen einfordern und die psychosomatischen Signale ihres Kindes ernst nehmen.